24. Treffen der AG GIS und Agroforst – Mittwoch den 19. Juni 2024 um 17.00 Uhr.
Themenvorschlag: Erosionsmodellierung für Agroforst („GIS über die Schulter“)
Anlässlich der Kostenbefreiung für DGM1 in Niedersachsen möchte ich mit euch *live* eine Fläche mit massiven Erosionserscheinungen modellieren (siehe Bild unten). Mit dieser ex-post-Analyse möchte ich Ursachen der Erosion aufdecken und eine Validierung der Methode der Abflussanalyse erreichen.
Den Einwahl-Link für die GIS-AG findet ihr untenstehend.
Der nächste Folgetermin der AG ist am 17.07.2024 (jeden dritten Mittwoch im Monat).
Mit besten Grüßen
Jan-Fritz Nierste
PS: Die AG ist offen für alle GIS und Agroforst-Interessierten. Die einzelnen Termine bauen nicht unbedingt aufeinander auf, man kann also jederzeit einsteigen – Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig.
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Jan-Fritz Nierste lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: AG GIS und Agroforst – Erosionsmodellierung für Agroforst – ex-post-Analyse („GIS über die Schulter“) Zeit: 19.Juni 2024 05:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
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Die Hochwasserkatastrophe in Süddeutschland hat wieder einmal gezeigt, welche Folgen tagelanger, starker Regen mit sich bringen kann.
Klar wird: Um uns an den Klimawandel anzupassen, brauchen wir ein verändertes Wassermanagement mit mehr Raum für Wasserretention.
Könnte eine wasserrückhaltende Landschaftsgestaltung mit mehr Agroforst und der Methode des Keyline Design einen Unterschied machen und Lösung sein? Zu dieser Frage schreiben Philipp Gerhardt und Sassa Franke, Initiatorin des NetzwerkWasserAgri, gerade ein Buch. Philipp Gerhardt hat dazu auf dem Waldgartenkongress 2024 einen Vortrag gehalten (siehe unsere Videomitschnitte)
Damit es erscheinen kann, haben sie ein Crowdfunding gestartet. Viele haben bereits beigetragen, aber auf den letzten Metern wird noch Eure Unterstützung gebraucht – indem Ihr ein Buch vorbestellt, eine Exkursion zu einer Brandenburger Klimalandschaft bucht, eine Baumpatenschaft übernehmt oder einfach so mit einem finanziellen Beitrag für Euer gutes Karma leistet. Danke für Eure Hilfe! Alle weiteren Informationen und einen Kurzfilm zum Buchprojekt gibt es hier.
Bislang ist kaum bekannt, dass unsere Eingriffe in die Landschaft – und nicht nur Klimagase wie CO2 – die globale Erwärmung verstärken. Der »kleine Wasserkreislauf« aus Bodenfeuchte, Verdunstung, Tau- und Wolkenbildung bestimmt wesentlich das Klima. Wo wir riesige Flächen entwässert und entwaldet haben, heizen trockene Böden die Luft auf. Ohne Bäume fehlt die Kühlung und es regnet weniger, Dürren und Hochwasser werden verstärkt. Aber können wir genug Bäume pflanzen und Wasser zurückhalten, ohne Landwirtschaft und Ernährung zu gefährden? Lässt sich das Klima regional oder auch als Ganzes wieder abkühlen?
Einfache, günstige und großflächig anwendbare Möglichkeiten dafür sind Agroforstwirtschaft und Wasserrückhalt nach dem Ansatz des Keyline Design. Ziel dieser Planungsmethode ist es, ein Gelände oder einen Acker so zu gestalten, dass Regen bestmöglich vom Boden aufgenommen, verteilt und gespeichert wird. Nach einer fundierten Analyse werden dazu Gräben oder Furchen gezogen, nicht waagrecht zum Hang, sondern mit bewusst gewähltem Gefälle. Diese können abfließendes Regenwasser leiten, sodass es langsam im Boden versickert. Auch Erosion wird verhindert. Diese Grabenstrukturen werden oft mit Gehölzen bepflanzt, um die Vorteile zu verstärken. So entstehen grüne, kühlende Klimalandschaften. Gemeinsam und zum Nutzen von Bauern und Bäuerinnen haben wir damit einen gewaltigen Hebel, mit dem nationale und europäische Klimaziele doch noch erreicht werden könnten. Dieses Buch macht Hoffnung und ergründet praxisnah, wie das möglich ist.
Ist das Funding erfolgreich, erscheint das Buch im Februar 2025.
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-06-16 07:55:002024-06-15 08:55:38Buchprojekt: Agroforst und Keyline Design als Lösungswege in der Klimakrise
Welche Effekte haben Gehölzstreifen in einem einfach strukturierten Agroforstsystem auf die biologische Vielfalt von Insekten?
Das untersucht das Projekt SEBAS. Der Vortrag von Leon Bessert vom Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) schlägt eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Naturschutz.
Idee und Ausrichtung von Agroforestry / Foodforestsystemen wird in diesem brasilianischen Video der „AgroforestryAcademy“gezeigt. Laß die Bilder und Gedanken auf dich wirken.
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-06-15 07:28:002024-06-25 20:40:57Idee und Ausrichtung von Agroforestry / Foodforestsystemen
9. Stammtisch für Waldgarten- und vielfältige Agroforstsysteme am Dienstag 11.6.2024 um 19:30 Uhr
Zum Initialthema für diesen neunten Waldgartenstammtisch wählen wir den neuaufgelegten Fördertopf „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (KfW), mit dem auch Waldgärten in Kommunen und Maßnahmen am Rand der Kommunen gefördert werden können. Angeführt wird die Runde zum gemeinsamen Austausch dazu von Astrid aus Flensburg. Sicher gibt es bundesweit schon andere Projekte und Initiativen, die einen Förderantrag vorbereiten. Wir wollen uns nach einem kleinen Input von Astrid zu den Anforderungen und Spezialitäten und Möglichkeiten dieses Förderinstruments austauschen.
Projekte, die einen Antrag schreiben wollen, können sich hier über uns zusammenfinden, um ggf gemeinsam mit anderen einen Antrag zu formulieren und die aufkommenden Fragen gemeinsam zu lösen. Anfallende Recherchearbeiten könnten ebenfalls aufgeteilt werden und so auf allen Seiten Zeitersparnis und sicher auch mehr Spaß entstehen!
Bitte schaut euch die Präsentation über das Förderprogramm und dessen Inhalte selbständig vor dem Stammtisch an, damit wir in eine möglichst inhaltsreiche Diskussion eintauchen können.
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Bei der 7. Europäischen Agroforstkonferenz, die in Brünn (Tschechien) an der Mendel-Universität unter der Schirmherrschaft von Landwirtschaftsminister Marek Výborný und Umweltminister Petr Hladík stattfand, hörten 396 Delegierte aus 43 Ländern 137 Präsentationen zu Studien, die den potenziellen Nutzen der Agroforstwirtschaft untersuchten. Viele dieser Studien untermauerten die wissenschaftlichen Belege für die vielfältigen positiven Auswirkungen der Agroforstwirtschaft auf die Betriebswirtschaft, den ländlichen Raum, die Bodengesundheit, die biologische Vielfalt sowie die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung daran.
Bei der Abschlussveranstaltung des Kongresses verabschiedeten die Teilnehmer die ‚Brünner Agroforst-Erklärung‘. Ziel der Erklärung ist es, die wichtigsten Maßnahmen hervorzuheben, die erforderlich sind, um die Verbreitung von Agroforstsystemen in ganz Europa zu beschleunigen. Im Mittelpunkt der Erklärung stehen die Auswirkungen der Agroforstwirtschaft auf die landwirtschaftlichen Betriebe und die in der EU-Taxonomieverordnung aufgeführten Indikatoren für nachhaltige Entwicklung: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wasserressourcen, Umweltschutz, biologische Vielfalt und Ökosysteme sowie Kreislaufwirtschaft.
Die Delegierten stellten fest, dass nur neun Mitgliedstaaten Agroforstmaßnahmen in ihre GAP-Strategiepläne aufgenommen haben, und forderten die europäischen Entscheidungsträger auf Ebene der Union und der Mitgliedstaaten auf, dieses enorme Potenzial zu erkennen und die Förderung und Unterstützung von Agroforstsystemen in ihre nationalen Agrar-, Umwelt- und Klimapläne aufzunehmen. Sie wiesen auch darauf hin, dass die Freiheit der Landwirte, ihre Praktiken an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen und wirksame gemischte Anbausysteme wie die Agroforstwirtschaft einzuführen, durch regulatorische Beschränkungen drastisch eingeschränkt wird.
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Kostenfrei sind nun qualifizierte Unterlagen für Gründung und Kalkulation von insb. Gemüsebaubetrieb: Das WirGarten-System ist jetzt open source!
Die Initiatoren (und Finanziers) des „Wir Gartens“ haben in den vergangenen Wochen über 35 Tools, Listen, Vorlagen und Handbücher überarbeitet, die du jetzt kostenfrei auf der Website (https://www.wirgarten.com/herunterladen kannst – inklusive der Handbücher, der Muster-Finanzplanung und den Online-Kurs “Gründen in der Landwirtschaft”. Sie wollen mit diesem Schritt ihr in den letzten Jahren gesammeltes und aufbereitetes Wissen möglichst vielen Gärtnereien, Solawis und landwirtschaftlichen Betrieben zugänglich machen.
Wir finden diese Unterstützung sehr bemerkenswert und sagen DANKE!
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-06-06 07:45:002024-06-03 17:46:33Gründungsunterlagen für Gemüsebetriebe kostenlos
Nach dem großen Andrang bei unseren Pfingsttagen und dem restlos ausgebuchten Waldgarten-Intensivseminar, möchten wir für alle jene die verhindert waren oder keinen Platz mehr bekommen haben, ein besonderes Schmankerl anbieten – ein Tag, drei Waldgarten-Systeme!
Wir können auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Waldgärtnern und anderen Agroforst-Systemen zurück blicken!
Beim Seminar werden wir uns 3 verschiedene Waldgarten-Systeme an einem Tag ansehen:
einer der ältesten essbaren Waldgärten Europas, gestartet Ende der 1980er Jahre, von Hans Hermann Gruber
ein Waldgarten mit besonderen Herausforderungen im Sumpfgebiet mit Chinampas, gestartet im Jahr 2011 von Bernhard Gruber
ein Waldgarten in Reihen mit Hecke eingefasst, angelehnt an Syntropische Agrikultur, gestartet im Jahr 2019 von Bernhard Gruber
Die globale Klimaerhitzung zeigt sich deutlich am Wald. Mit Waldgärten / Agroforstsystemen können wir den schädlichen Einfluss der (industriellen) Landwirtschaft auf den Wald reduzieren. Das sind nicht nur lineare Gehölzstreifen, sondern auch gänzlich andere Landwirtschaftliche Systeme wie FoodForests. Wir hoffen, dass diese Erkenntnisse sich auch im neuen Studiengang in Eberswalde widerspiegeln.
Der neue Studiengang „Sozialökologisches Waldmanagement“ möchte neues Bewusstsein und neue Praxisansätze schaffen.
Zur Vorstellung einige Ausschnitte aus dem Vorstellungstext der HNEE: „Die Komplexität der Waldökosysteme und der Umweltwandel bedeuten eine große Unsicherheit für unser Wirtschaften mit den Wäldern. Deshalb müssen wir vom Wald lernen und unser Handeln demütig anpassen. Jegliche Nutzung des Waldes muss dabei ethisch reflektiert und gerecht sein.
Nicht nur die bisherige Forstwirtschaft, sondern unsere gesamte Gesellschaft befindet sich in einer Multikrise.
Wie kann das Management von Wäldern dazu beitragen, dass sie gesünder und funktionstüchtiger werden? Was können wir vom Wald selbst lernen? Welche Bewirtschaftungsmodelle erlauben es, auch in der Klimakrise vom Wald zu leben, ohne ihn weiter zu schädigen? Welche sind die benötigten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für einen solchen neuen Umgang mit dem Wald? Wie können Waldbewirtschaftung und vielfältige Waldnutzungsformen zu einer sozialökologischen Transformation beitragen?
Unsere Studierenden haben Lust auf Wald und auf trans- und interdisziplinäres Wissen. Das Studium des Sozialökologischen Waldmanagements wird von innovativen neuen und etablierten Professuren gestaltet, die in ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Institutionen, Praxispartner:innen und Waldeigentümer:innen eingebunden sind und von ihnen gefördert werden. Im Vordergrund des Lernens stehen ‚Erfahren und Begreifen‘. “
Pierre Ibisch beschreibt 2023 die Situation auf dem Weg in die neue Heißzeit:
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9. Stammtisch für Waldgarten- und vielfältige Agroforstsysteme am Dienstag 11.6.2024 um 19:30 Uhr
Zum Initialthema für diesen neunten Waldgartenstammtisch wählen wir den neuaufgelegten Fördertopf „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (KfW), mit dem auch Waldgärten in Kommunen und Maßnahmen am Rand der Kommunen gefördert werden können. Angeführt wird die Runde zum gemeinsamen Austausch dazu von Astrid aus Flensburg. Sicher gibt es bundesweit schon andere Projekte und Initiativen, die einen Förderantrag vorbereiten. Wir wollen uns nach einem kleinen Input von Astrid zu den Anforderungen und Spezialitäten und Möglichkeiten dieses Förderinstruments austauschen. Projekte, die einen Antrag schreiben wollen, können sich hier über uns zusammenfinden, um ggf gemeinsam mit anderen einen Antrag zu formulieren und die aufkommenden Fragen gemeinsam zu lösen. Anfallende Recherchearbeiten könnten ebenfalls aufgeteilt werden und so auf allen Seiten Zeitersparnis und sicher auch mehr Spaß entstehen!
Bitte schaut euch die Präsentation über das Förderprogramm und dessen Inhalte selbständig vor dem Stammtisch an, damit wir in eine möglichst inhaltsreiche Diskussion eintauchen können.
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