Im Mittelpunkt stehen Anpassungsmaßnahmen für Böden, Wasserversorgung und Baumgesundheit, die wegen des Klimawandels auf Streuobstwiesen notwendig werden. Zudem diskutieren wir das Potential von Anbausystemen wie der modernen Agroforstwirtschaft.
Ökospeicher Wulkow, Am Gutshof 1, 15326 Lebus (Nähe Frankfurt/Oder)
Status: Anmeldung offen, es sind noch Plätze frei Gebühren: kostenlos
Deutscher „OvershotDay“ war am 2.5. …das bedeutet, dass wir ab dem 2.5. jeden Tag schon Resourcen verbrauchen, die unser Planet uns dieses Jahr nicht mehr zur Verfügung stellen kann. Wir leben also so, als hätten wir einen zweiten (oder sogar dritten) Planeten. Dazu tragen vor allem die unbedachte Nutzung der vielen „Errungenschaften unserer Industriellen Lebensweise“ wie Flugzeug, Auto, Plastikverpackungen etc bei. (Infos zum Klimafreundlichen Leben gibt es auch bei OxFam ) Robert Habeck formulierte es letzthin drastisch: „Wir ziehen mit unserem täglichen Leben eine Spur der Verwüstung durch die Erde! Wenn wir ehrlich wären, müßten wie uns zumuten uns zu sagen ‚ Was immer wir tun hat Konsequenzen‘ … und wir können versuchen, die Konsequenzen Schritt für Schritt ein bisschen weniger schlimm zu machen“. Damit kann jede*r im eigenen Leben anfangen. Und eben auch bei der Gestaltung der Art und Weise, wie wir unser Land bewirtschaften, haben wir einen sehr großen Einfluss auf unsere gemeinsame Zukunft.
Helft also mit bei der Transformation unsere Landwirtschaft hin zu FoodForests. Unsere Infos können dabei helfen, eure Spenden tun es auf alle Fälle:
Aufbau der Essbaren Hecke im Waldgartenpilot im Winter 2022/23. Danke für die Hilfe!
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-05-22 19:30:412024-05-22 19:52:47Wir leben auf Kosten der Zukunft – unserer Zukunft!
#Waldgärten / #FoodForests sind artenreiche, hochaktive lebendige Landwirtschaft (aus der Gruppe der #Agroforstsystem|e).
Welche Fragen hast du dazu, was möchtest du der Welt davon berichten?
Beim monatlichen #Waldgartenstammtisch treffen sich FoodForester mit Erfahrung, Bauern, Praktiker aus verschiedenen Bereichen der Permakultur, der Gemüsegärtnerei uvam. Wir besprechen jeden Monat neue Themen, zu dem wir eine*n Praktiker*in zu einem #Impulsreferat einladen.
Nähere Infos auf https://www.waldgartenkongress.de/stammtisch
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-05-13 08:33:082024-05-13 08:33:08Lebendiger Boden – Doku auf ARTE
Die Verschiebung der Blühzeitpunkte nach vorne (dieses Jahr ca 4 Wochen) ist ein systemisches Problem: die komplexen Vorgänge in der Natur, in Jahrmillionen aufeinander abgestimmt und seit 10.000 Jahren in Europa relativ stabil, geraten durcheinander. Dass die Obstbäume nun vom Frost erwischt werden, wenn sie nicht mehr damit umgehen können, oder die Zugvögel zu spät kommen, um lokale Nahrungshochs oder Nistmöglichkeiten zu nutzen… die Auswirkungen sind vielfältig, und werden vielen wahrscheinlich erst in Jahren/Jahrzehnten klar werden.
Handeln müßten wir (spätestens) jetzt und sofort auf allen Ebenen!
Und, nach allem, was wir bisher geschrieben haben, ist klar: in einem FoodForest können diese Auswirkungen besser abgefedert werden. Das lokale Klima ist gemäßigter, der Frost schlägt nicht so zu, es ist kühler (und feuchter) und windgeschützter… alles gute Gründe, den Nahrungsmittelanbau im FoodForest zu forcieren.
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-05-07 09:45:052024-05-07 10:03:06Frühe Blüten … is doch schön, oder etwa nicht?
Zum Initialvortrag für diesen achten Waldgartenstammtisch haben wir Alexander Steindl vom Naturhof Wieser eingeladen, der an diesem Abend seinen Hof vorstellt, vor allem unter dem Aspekt Gehölznutzung (Agroforst&Food Forest), wie er die Tierhaltung darin unterbringt und was dort sonst noch an schönen Elementen der Permakultur (zb Keylinedesign) umgesetzt wird, um eine wirklich regenerative Landwirtschaft zu entwickeln.
Nach diesem Teil gibt es weiteren Raum zum Austausch, zum sich kennenlernen… es ist ein offener Stammtisch.
Wir freuen uns auf den Dienstag Abend, auf Alexanders Input und die Diskussion über dieses Thema. Und natürlich, auch darauf, dort die Gespräche vom Waldgartenkongress fortzusetzen, uns gegenseitig zu unterstützen, zu inspirieren und die Vernetzung weiter zu führen.
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-05-04 08:18:042024-05-13 08:34:478. Stammtisch für Waldgarten- und komplexe Agroforstsysteme am Dienstag 14.5.2024 um 19:30 Uhr
Interessiert an lebendigem Boden? Der einführende Vortrag von Sonja Medwedski auf dem Waldgartenkongress zu Aufbau und Funktion von Boden ist sehenswert: https://www.youtube.com/watch?v=aaNrkyFahPE
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-05-01 12:51:472024-05-13 08:33:46Vortrag von Sonja Medwedski: „Ein Waldgarten aus der Sicht des Bodens“ – Vortrag beim Waldgartenkongress 2024 – nun bei YouTube
Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
Aula, Am Stadtcampus in der Schicklerstraße 5, Haus 6, 16225 Eberswalde
Die Globalisierung der Landwirtschaft hat über die letzten Jahrzehnte strukturell vulnerable Ernährungssysteme geschaffen. Die Bevölkerungen und besonders in der Landwirtschaft Tätige weltweit wurden in Abhängigkeitsverhältnisse gebracht, um Gewinne und politischen Einfluss von großen Konzernen zu maximieren – sei es über Saatgut oder den Import von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. In diesem Kontext haben die Erfahrungen der Tashrin-Proteste im Irak 2019, der syrischen Revolution 2011 und des Oktober-Aufstands im Libanon 2019 Menschen zusammengebracht und inspiriert, für Selbstermächtigung und Souveränität zu kämpfen – so auch für Ernährungssouveränität. Sie fordern das Recht auf Nahrung, sammeln und reproduzieren samenfestes Saatgut, wehren sich gegen die Abhängigkeit von importierten und in den Herkunftsländern oft verbotenen Pestiziden und erkunden neue Wege zur Vermarktung ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Sie entwickeln damit Alternativen, um den schädlichen Folgen von Krisen, Klimawandel und den globalisierten Wirtschaftssystemen entgegenzuwirken.
Doch was hat das mit Brandenburg zu tun? / Was können diese unterschiedlichen Regionen vielleicht voneinander lernen? Das wollen wir mit unseren Panelist*innen herausfinden. Mit ihnen wollen wir die Herausforderungen und Hoffnungsschimmer von solidarischen und krisenresistenten Ernährungssystemen diskutieren und die Brücke nach Brandenburg und Deutschland schlagen.
18h Filmvorführungen (OT mit deutschen Untertiteln):
Gwez W Nakhl: Auf dem Weg zur Ernährungssouveränität in Irak und Kurdistan (16min) Ein Netzwerk bestehend aus Aktivist*innen, Bäuer*innen und Wissenschaftler*innen im Irak erforscht, was Ernährungssouveräntität bedeuten kann.
Eine Million und eine Art: Die Geschichte eines landwirtschaftlichen Kollektivs im Kampf gegen Monopole (14min) Das Kollektiv Buzurna Juzurna im Libanon stellt ihre Ansätze zur bäuerlichen Saatgutarbeit und ihre Bildungsarbeit vor.
Anschließend Diskussion mit:
Faika Aljasim, syrische ES-Aktivistin, Koordinatorin der Saatgutbibliothek des Kollektivs Buzurna Juzurna, LBN
Julia Bar-Tal, Geschäftsführerin AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft für Berlin, Brandenburg und MeckPom, Mitbegründerin der syrischen Initiative „The 15th garden“
Thomas Domres (MdL), Agrarpolitischer Sprecher Die Linke in Brandenburg
Ansar Jasim, Politologin und Agraraktivistin, Mitbegründerin des irakischen ES Netzwerks „Gwez W Nakhl“, dazuschalten aus Bagdad
Isabel Rosen, Studiengangskoordination „Ernährungs- und Agrarkultur nachhaltig gestalten“, HNEE; Aktivistin für regenerative Landnutzung / Bildung
Moderation: Corinna Bender, Leiterin des RLS Regionalbüros in Beirut in Vorbereitung
Die Diskussion findet auf Deutsch und Arabisch mit Simultanverdolmetschung statt.
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/04/signal-2024-04-19-084427_002.jpeg16001131ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-04-19 11:59:062024-04-19 12:00:0522.4. – Filmabend in Eberswalde: „Solidarische und krisenresistente Ernährungssysteme im globalen Kontext: Perspektiven aus dem Libanon, Irak, Syrien und Brandenburg“
Es gibt Ikonen der Waldgartenbewegung, die seit den 1970ern in Europa entsteht. Einer der seit Jahrzehnten im Bereich Fodforests aktiven Spezialisten ist Jeff Lawton. Ursprünglich aus Australien, lehrt und forscht er nun auf der ganzen Welt.
Dieses Video beschreibt die Grundidee und die ersten Ansätze, diese mehrschichtige Landbewirtschaftungsmethode anzuwenden. Heute hat man in der Nutzung schon weitere Erfahrungen. Beim Kongress für Waldgarten- und komplexe Agroforstsysteme wurden verschiedene Ansätze gezeigt, wie das Prinzip der FoodForests auch in der Landwirtschaft produktiv angewendet werden kann.
https://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpg00ramoshttps://waldgartenkongress.de/wp-content/uploads/sites/6/2024/11/cropped-202400912-waldgartenkongress-logo-300x300.jpgramos2024-04-16 08:52:002024-04-12 12:01:27Grundlagenbildung: einen Waldgarten erschaffen … Video von 2008 von Jeff Lawton