bCause – gesellschaftlicher Impact als sozialer Event: ein neuer Ansatz für Spender:innen

Sei ein aktiver Teil der Veränderung:

wir leben in einer vernetzten Welt. Uns als Nahrungswaldbegeisterte ist das vielleicht bewusster als anderen, es gilt aber für alle. Deswegen ist es guter Move, die Beziehungen zu den anderen Beteiligten dieses Biotops zu pflegen und zu fördern. Konkurrenz ist out, Kooperation ist die gültige Richtschnur.

Interessanterweise gilt das auch für den Bereich Finanzen: dieser Bereich ist traditionell das Haifischbecken schlechthin – Gewinn, Konkurrenz und Gegeneinander prägt diesen Lebensbereich seit langem. Nun gibt es auch hier Gegenbewegungen:
in der theoretischen Betrachtung sind Ansätze wie „Tauschringe“, „RostGeld“ oder Silvio Gesell schon lange bekannt – in der Praxis werden nun auch tragfähige Konzepte umgesetzt. Eines davon ist bCause.
Diese Organisation schreibt über sich:

„Wir wollen eine Welt,
in der Geld nicht nur Profit macht,
sondern den Unterschied.
Deshalb haben wir mit bcause die erste Plattform entwickelt,
die Geld einfach und flexibel für gesellschaftlichen Wandel einsetzt.“

Praktisch funktioniert das so: wir haben ein Online-Konto bei bCause: kostenfrei und genauso praktisch wie andere Online-Banking-Oberflächen. Vielleicht ein bisschen schöner ;)
Und darüber können andere Menschen uns Spenden senden – oder auch anderen gemeinnützigen Organisationen. Es gibt auf diesem Portal regelrechte Spenden-Aktivistinn:en, die regelmäßig einzelne Organisationen auswählen und dafür in ihrem Freundeskreis Spenden sammeln. Dabei kommen dann ganz schöne Summen zusammen – und damit ein toller Impact.
Spenden wird zum sozialen Event.

Mir gefällt das, deswegen gibt es hier den Link zum Spendenformular:

Zum Spendenformular

10.3.26 beim 29. Waldgartenstammtisch: Esskastanienregion Fläming – klimaangepasste Allmende

Am 10.3.26 beim 29. Waldgartenstammtisch gibt es einen Impulsvortrag von Malte Cegiolka von Resilia:

Esskastanienregion Fläming – Stück für Stück zu einer modernen klimaangepassten Allmendestruktur

Malte Cegiolka betreibt die Baumschule Resilia Klimabäume in Brück. Sein Interesse an Baumarten, die gut mit dem Klimawandel umgehen können, führte ihn zur Esskastanie. Diese ist seit Jahrhunderten als Kulturbaum bekannt, die inzwischen auch in unseren Regionen gut gedeiht und wundervolle Früchte bringt. Er wird auf das Potenzial der Esskastanie in Deutschland und im Fläming eingehen, und was daraus für eine regionale Vision entstanden ist, um eine Allmendestruktur aufzubauen.
Malte beschreibt, welchen Wege dabei schon beschritten wurden und was als nächste Schritte angedacht ist.
Wer sich für Finanzierungs- und Organisationslösungen interessiert und/oder dabei besondere Erfahrungen gemacht hat ist herzlich eingeladen sich nach dem Impulsvortrag mit einzubringen.

Es wird ein spannender Abend … wie immer kostenfrei, ab 19:30 Uhr online.

Zur Teilnahme am Waldgartenstammtisch: einfach hier klicken!


Hier noch ein kleiner Einblick in die Welt der Esskastanien und ein (vielleicht erster) Eindruck von Malte:
Esskastanie für den Fläming – Ein Roadmovie der Fläminger Esskastanienkampagne – YouTube

Am 10.2.26 beim 28. Waldgartenstammtisch: fast 10 Jahre in Portugal – Terra Sintrópica stellt sich vor

Aus eigener Begeisterung für das Projekt stellt Martin Görlitz  „Terra Sintrópica“ aus Portugal vor, dessen Mitgründerin Marta Cortegano ebenfalls mit anwesend sein wird. Ich freu mich schon drauf, mehr über dieses vielseitige, seit fast 10 Jahren bestehende Projekt zu erfahren.

Hier erfährst du, wie Syntropische Agroforstsysteme in deutlich trockeneren Regionen funktionieren, und wie der Kontakt zu den lokalen Landwirt:innen gelingt, wie so ein Projekt so lange Zeit funktioniert und was besondere Freude daran macht.
Der Gedanke, dass Natur in Zusammenarbeit und nicht in Konkurrenz funktioniert wird hier an konkreten Beispielen gezeigt. 

Es wird ein spannender Abend … wie immer kostenfrei, ab 19:30 Uhr online.

Zur Teilnahme am Waldgartenstammtisch: einfach hier klicken!

Herzliche Grüße
Ramos

PS:
Eine Bitte in eigener Sache: der Trägerverein, der diese Veranstaltung finanziert ist der gemeinnützige Nahrungswald e.V. . Wir freuen uns über deine Spende via PayPal oder als Überweisung auf unser Konto: DE65 8306 5408 0006 8540 60 (Skatbank).
Mit Deiner finanziellen Unterstützung können wir Nahrungswälder fördern, Bäume pflanzen, Projekte unterstützen, Veranstaltungen, Materialien und Schulungen anbieten.

Weitere Infos zum Projekt:

Klasse Klima: sound*scapes – Klanglandschaften – 19.1. 18:30 in Berlin

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Montag 19*01*2026 18:30 – 20:00 Hardenbergstr. 33 / room 310

sound*scapes -Klanglandschaften

Bild Klanglandschaften 2023: das LandStageCollectiv mit SEETÖNEN am, um und mit dem Briesesee (nrdl. v. Berlin), im Bild: Sabine Vogel, Emilio Gordoa, auf dem Boot: Lena Czerniawska, live visuals,Text; nicht im Bild: Biliana Voutchkova, Violine (Foto: Gisela Nauck)

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Klanglandschaften sind zugleich Festival und Kulturlabor. Angesichts der Umweltkrise und der Veränderungen auf unserem Planeten engagieren sie sich mit den Mitteln von Musik, Klangkunst, Performance und ökologischem Wissen für die Umweltkommunikation. Sie initiieren neue Erlebnis- und Erfahrungsräume, bieten Perspektivwechsel, die Anregungen für ökologische Verantwortung und gesellschaftlichen Wandel vermitteln. (428 Z.)

Im Frühjahr 2018 gründeten vier Engagierte im ländlichen Raum, nördlich von Berlin, ein neues Festival: Klanglandschaften. Mit zeitgenössischer Musik, im Dialog mit Landschaft und Natur, reagiert es auf die ökologische Krise. 2019 fanden sie erstmals als „Mühlenbecker Klanglandschaften“ statt, seitdem jährlich. Wechselnde Themen, in Kombination mit Vorträgen, Filmen u.a., schärfen den Fokus auf die Umweltkrise. Das Festival wird ehrenamtlich und projektfinanziert organisiert (479 Zeichen)

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Landschaften sind Erinnerung – sie vergessen weder Kolonialismus noch Klimakrise, und sie werden sich auch an KI erinnern. Bodenproben sind nicht der einzige Beweis dafür, wie menschliche Ideen und Aktivitäten Landschaften prägen. Wenn wir lernen, sie zu lesen, sehen wir mehr als Wälder, Meere, Berge und idyllische Natur. Sie sind das Ergebnis von Zuschreibungen, Eingriffen und Machtverhältnissen – und tragen Spuren von Kolonialismus, Rohstoffabbau und ökologischer Zerstörung. Gleichzeitig eröffnen sie Räume für Widerstand, Regeneration, Fürsorge, Vielfalt und Kreativität. Sie erzählen von Grenzen und Widerstand, von Fürsorge und Vertreibung.

In unserer Wintervortragsreihe begegnen wir jede Woche einer dieser Landschaften und künstlerischen Perspektiven auf Klimagerechtigkeit. Methoden und Praktiken zeigen, wie Landschaften durch Sprache, Perspektiven und Grenzen geprägt sind – und wie je nach Blickwinkel unterschiedliche Wahrnehmungen entstehen. Wie prägen wir Landschaften und wie prägen sie uns? Was muss sich ändern, um die Grundlagen des Lebens zu erhalten? Und welche Rolle kann Kunst dabei spielen?

Wir laden euch ein, Teil dieser Landschaften zu werden: ihnen zuzuhören, sie zu fühlen und sie kreativ zu verändern. Gemeinsam schaffen wir eine Winterlandschaft voller Wissen, Erfahrungen und Begegnungen über die Studiengänge hinweg. Die Veranstaltung endet mit einem gemütlichen Heißgetränk.

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Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Bitte teilen Sie uns Ihre Anforderungen hinsichtlich Barrierefreiheit und Sprache mit, auch wenn diese möglicherweise nicht den hier angegebenen Spezifikationen entsprechen. Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Studium Planetare Perspektiven” an sp-perspektiven@klasseklima.org
Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgerecht. Die Veranstaltungen sind für alle zugänglich (auch für Externe der UdK und Nicht-Studierende).

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demnächst
26.01. final*scapes session mit Klasse Klima/Studium Planetare

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Programmänderung: „Heimische Insekten und heimische Wildpflanzen – Schlüssel für einen lebendigen Waldgarten“ am 13.1.

Beim 27. Waldgartenstammtisch wird die besondere Rolle heimischer Wildpflanzen für Waldgartensysteme beleuchtet. Sie sind die wichtigste Nahrungs- und Lebensgrundlage für unsere Insekten. Insekten wiederum sind unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme: Sie bestäuben Pflanzen, halten Böden fruchtbar und sind Nahrung für viele andere Tiere. Die bestehende Biodiversitätskrise zeigt sich deutlich –  und Waldgärten können hier eine Gegenbewegung bilden.

Mit artenreichen Blühflächen aus heimischen Wildpflanzen – zum Beispiel am Saum von Hecken, zwischen Obstbäumen oder rund um die Beete sowie mithilfe heimischer Bäume und Sträucher – lassen sich im Waldgarten wertvolle Lebensräume für Insekten schaffen. Das stärkt nicht nur die Natur, sondern auch unsere Nahrungsmittelproduktion.

Warum das so wichtig ist und worauf man bei der Gestaltung eines insektenfreundlichen Waldgartens achten sollte, erklärt die Biologin Doris Lerch in diesem informativen Vortrag. Doris hat sich auf die Vielfalt an heimischen Pflanzen und Insekten spezialisiert und zeigt dies auch in ihren Videos (siehe hier auf ihrem Kanal).

Es wird ein spannender Abend … wie immer kostenfrei, ab 19:30 Uhr online.

Zur Teilnahme am Waldgartenstammtisch: einfach hier klicken!

Kostenloses gesundes Essen für Alle? – Mitschnitt des 21. Waldgartenstammtisch online

Beim 21. Waldgartenstammtisch stellte Anna Holl ihre Initiative „VifaGe (Vielfalt Geniessen)“ vor.
Ihr Thema: Wie schaffen wir eine kostenlose Grundversorgung mit gesunden Lebensmitteln für alle?

In ihrem Verein entwickelt sie mit dem Konzept „Essbare Wälder“ unter anderem neuartige Pflanzkonzepte. Es ermöglicht eine kostenlose Nussernte für alle, ohne eigenen Landbesitz und ohne zusätzliche Langzeitpflegemaßnahmen. Das kulinarische Angebot wird Wal-, Schwarz- und Haselnüsse umfassen, aber auch Butter-, Königs- und Pekannüsse, sowie Schuppenrinden-Hickory Nüsse und Edelkastanien. Essbare Eicheln runden das Angebot ab. Annas Idee fand bislang großen Zuspruch. Es geht darum, Nahrung im Forst zu pflanzen, indem fruchttragende Bäume von Bürgerinitiativen in ‚ganz normale Wälder‘ gepflanzt werden. Auch Finanzierungsmöglichkeiten werden angesprochen.

Mit 47 Teilnehmenden war der Vortrag von Anna Holl: „VifaGe (Vielfalt Geniessen) – Essbare Wälder“ gut besucht, die intensive Beantwortung der aufkommenden Fragen war nach über zwei Stunden noch nicht zu Ende. Danke nochmal an Anna, die auch noch weitere Materialien zur Verfügung stellte.

Der Waldgartenstammtisch finde monatlich statt: immer am 2. Dienstag im Monat treffen wir uns um 19:30 Uhr online (per Zoom, Link hier). Es gibt hier regelmäßig einen Initialvortrag (30-180 Min) zu einem Thema, das mit dem Themenbereich „Waldgarten“ zu tun hat. Die Vortragenden sind Menschen aus der Praxis – sie stehen nach dem Input für Fragen zur Verfügung, und für Diskussionen. Wir freuen uns, wenn ihr viel fragt! Denn der Waldgartenstammtisch ist ein Austauschformat auf Augenhöhe. Nach dem thematisch orientierten Teil gibt es noch eine Zeit für einen offenen Austausch. Da einige regelmäßig teilnehmen, ergeben sich hier auch persönliche Fragen, und Tipps und Diskussionen über andere Themen… open End. Der Waldgartenstammtisch ist eher für Menschen mit Erfahrung oder wenigstens Grundwissen im Bereich Waldgarten / Permakultur / FoodForest … wir wollen also nicht jedes Mal erklären, was ein Waldgarten ist (dazu gibt es viele tolle Beiträge z.b. vom Waldgartenkongress und vom Vernetzungstreffen und aus unserem Wissenspool)… aber wir werden auch Neulinge nicht abweisen. Schließlich soll das Waldgartenprojekt dazu dienen, uns untereinander zu unterstützen, und Waldgärten noch mehr in die Breite zu bringen.

Wenn du diese Aktivität gut findest und unsere Arbeit unterstützen magst, spende über diesen Paypal-Link: https://www.paypal.com/donate?hosted_… oder
überweise einen Betrag Deiner Wahl auf unser Konto: DE65 8306 5408 0006 8540 60 bei der Skatbank.

Vielen Dank!!

Am 9.12.25 beim 26. Waldgartenstammtisch: Trüffel – im Königreich der Pilze

Beim 26. Waldgartenstammtisch tauchen wir ein in die Welt der Trüffel.  Es gibt hier nicht nur die Chance auf hochedle Pilze, die in Waldgartensystemen wachsen können – sondern auch einiges an Erfahrungswissen, wie das klappt mit der Kultivierung und der Ernte dieser Kostbarkeiten. Sabine Hörnicke ist seit 2013 mit Trüffelanbau unterwegs, und nimmt uns mit dieses eigenständige Königreich, das mit wundervollen Möglichkeiten lockt.

Wie immer um 19:30 Uhr und wie immer kostenfrei: zur Teilnahme hier klicken www.waldgartenkongress.de/stammtisch

Kunst und die Polykrisen: die „Klasse Klima“ der UdK zeigt Wege auf

Am Dienstag (11.11.25)  beim 24. Waldgartenstammtisch dreht sich alles um Kunst.

Die „Klasse Klima“ der UdK Berlin nimmt uns mit in ihre Bearbeitung der gegebenen Polykrisen und lädt uns zu veränderten An- und Einsichten und zu neuen Ansätzen bzgl unserer Waldgartensysteme ein.

Die Klasse Klima ist ein offenes, autonomes und transdisziplinäres Kollektiv, das die Klimakrise und ihre Gerechtigkeitsdimensionen in Bildung und gestalterische Praxis vermittelt. Klasse Klima gestaltet Bildungspolitik und studentisch organisierte Seminare an Kunsthochschulen. Außerdem organisiert sie Workshops, Residenzen und Ausstellungen für Gestaltungspraktizierende und -interessierte. 

Beim Waldgartenstammstimm werden wir uns und unsere Arbeit kurz vorstellen und kleine Einblicke in unsere Arbeitsweise, wo wir herkommen und kleinen Ausblicke in zukünftige Projekte geben. Wir freuen uns auf einen fruchtbaren und inspirierenden Austausch.

Es wird ein spannender Abend … wie immer kostenfrei, ab 19:30 Uhr online.

Zur Teilnahme am Waldgartenstammtisch: einfach hier klicken!

Vortrag beim Fachtag „Wie werden Gemeinschaftsgärten zukunftsfähig?“

Beim Fachtag Wie werden Gemeinschaftsgärten zukunftsfähig?, der am 4.11.2025 von der Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Gärtnern Marzahn-Hellersdorf veranstaltet wurde, waren wir mit dem Vortrag zum
Thema „Agroforstsystemen und Permakultur – Erfolgsfaktoren für Gemeinschafts- und Schulgärten“ eingeladen.

Der Fachtag, zu dem Vertreter des Senats, verschiedener Bezirksämter, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen kamen, war gut besucht und vom Naturschutz Berlin-Malchow hervorragend organisiert. Wir bedanken uns für die Möglichkeit, die Beteiligten auf das Potential von Waldgartensystemen im öffentlichen Raum aufmerksam zu machen.

Vortragsfolien aus dem Vortrag "Agroforstsystemen und Permakultur - Erfolgsfaktoren für Gemeinschafts- und Schulgärten" von Ramos Strzygowski; es sind die Einleitung mit einer Übersicht über verschidene Formen von Agroforstsystemen, Fotos und eine Schemazeichung eines Waldgartens mit seinen Schichten zu sehen

Waldgärten mit QGIS planen – Workshop in Göttingen – 8+9.11.25

Über die Initiative JANUN wird ein kostenfreier Workshop angeboten über den Einsatz von QGIS bei der Planung von Waldgarten und Permakulturdesigns. Wir finden: eine tolle Initiative!

Anmeldung über die Website und unbedingt erforderlich!!

Grundlagenkurs für QGIS zur geographischen Erfassung und Planung von Projekten

Sa, 8.11.2025 11:00 Uhr bis So, 9.11.2025 16:00 Uhr

https://www.janun-goettingen.de/de/veranstaltungen/mit-qgis-waldg%C3%A4rten-und-permakulturdesigns-planen